Kleinchirurgische Eingriffe

Liege im OP von chirurgischer Praxis
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Atherom (Epidermale Zyste)

Ein Atherom, auch bekannt als Talgzyste oder epidarmale Zyste, ist eine gutartige Zyste, die sich in der Haut bildet. Sie kann entstehen, wenn eine Talgdrüse / ein Haarfollikel verstopft und Talg nicht abfliessen kann. Atherome treten häufig an Stellen auf, an denen sich viele Talgdrüsen befinden, wie zum Beispiel am Kopf, im Gesicht, am Hals, Rücken oder auch im Genitalbereich.

Atherome sind in der Regel schmerzlos, sie können jedoch zu Entzündungen führen, wenn sie sich infizieren. In diesem Fall können sie gerötet, geschwollen und schmerzhaft sein. Eine infizierte Talgzyste sollte rasch behandelt werden, um Komplikationen zu vermeiden.
Auch nicht entzündete Atherome können je nach Grösse und Körperregion sehr stören.

Die Behandlung eines Atheroms besteht in der Regel aus der chirurgischen Entfernung der Zyste. Dieser Eingriff kann fast immer in Lokalanästhesie in unserem Praxis-OP durchgeführt werden.
Nach der operativen Entfernung wird die Haut mit einer Naht verschlossen, die Wundkontrolle und Fadenentfernung findet dann ca. 2 Wochen danach in unserer Praxis statt.

Manchmal wird bei infizierten Atheromen auch ein zweizeitiges Vorgehen gewählt, wo zuerst nur eine Inzision erfolgt und dann nach Abklingen der Entzündung in einem zweiten Schritt die gesamte Zyste mitsamt der Kapsel entfernt wird.

Es ist wichtig, Atherome nicht selbst auszudrücken, da dies zu Infektionen und weiteren Komplikationen führen kann.

Lipom

Lipome sind gutartige Tumore, die aus einer Vermehrung von Fettgewebszellen bestehen und meist im Unterhautfettgewebe auftreten. Sie können in verschiedenen Grössen vorkommen und fühlen sich meist weich an. Oft bewegen sie sich leicht, wenn man sie berührt. Lipome sind in der Regel schmerzlos und verursachen selten Beschwerden, es sei denn, sie drücken auf umliegende Gewebe oder Nerven.

Die genaue Ursache von Lipomen ist nicht vollständig geklärt, manchmal kommen sie auch gehäuft bei bestimmten Erbkrankheiten vor.

Obwohl Lipome normalerweise harmlos sind, können sie kosmetisch störend sein oder Beschwerden verursachen, insbesondere wenn sie an Stellen auftreten, die Reibung ausgesetzt sind. In solchen Fällen macht eine chirurgische Entfernung des Lipoms Sinn. Die Operation ist in der Regel unproblematisch und führt nur sehr selten zu Komplikationen. Sie kann meistens in Lokalanästhesie in unserem Praxis-OP erfolgen.

Es ist wichtig, jegliche Veränderungen in Grösse, Form oder Konsistenz eines Lipoms von einem Arzt untersuchen zu lassen, um sicherzustellen, dass es tatsächlich gutartig ist.
Bei sehr grossen Lipomen oder solchen, welche tiefer gelegen sind, kann vor einer Operation neben einer Bildgebung wie Ultraschall oder MRI auch eine Biopsie erforderlich sein, um die Diagnose zu bestätigen.

Eingewachsener Zehennagel (Unguis incarnatus)

Ein «Unguis incarnatus» ist ein schmerzhafter Zustand, bei dem der Zehennagel in die umliegende Haut eindringt. Dies kann zu Rötung, Schwellung, Schmerzen und Infektionen führen. Meistens tritt ein eingewachsener Zehennagel an der Grosszehe auf, kann aber auch an anderen Zehen auftreten.

Eine mögliche Ursache für eingewachsene Zehennägel sind inkorrektes Schneiden der Nägel (zu kurz oder abgerundet), enge Schuhe, Verletzungen oder auch genetische Veranlagung.

Die Behandlung eines eingewachsenen Zehennagels beginnt oft mit dem Baden des betroffenen Fusses in warmem Wasser (und zusätzlich desinfizierender Lösung wie z.B. Betadine®), um den Nagel zu erweichen und die Entzündung zu lindern. Das Tragen von lockerem Schuhwerk und das Vermeiden von Druck auf den betroffenen Bereich können ebenfalls helfen.

Bei ausbleibender Besserung oder wiederkehrenden Fällen kann es notwendig sein, den eingewachsenen Teil des Nagels entfernen zu lassen.
Meistens wird dabei der betroffene Teil des Nagels mitsamt der Wurzel entfernt, zudem kann dabei auch das überschiessende Entzündungsgewebe mitentfernt werden.
Diese «Nagel-Keilexzision» erfolgt in der Regel in lokaler Betäubung der Zehe in unserem Praxis-OP.
Wir führen meistens eine Phenolisierung des betroffenen Anteils der Nagelwurzel durch, wobei die Nagelmatrix mit Phenol chemisch verödet wird, um ein dauerhaftes Nachwachsen an dieser Stelle zu verhindern. Dieses minimal-invasive Verfahren vermeidet einen grösseren Schnitt und benötigte danach auch keine Naht.
Die Wunde sollte anfangs regelmässig mit Fussbädern desinfiziert werden, meistens ist die Behandlung nach 2 Wochen abgeschlossen.

Es ist wichtig, eingewachsene Zehennägel frühzeitig korrekt zu behandeln, um Komplikationen wie Infektionen zu vermeiden. Bei anhaltenden Schmerzen, Rötungen oder Anzeichen einer Infektion sollte man sich melden, um eine angemessene Behandlung zu erhalten.

 

Nagelbettentzündung (Panaritium)

Ein Panaritium, auch bekannt als Nagelbettentzündung, ist eine sehr schmerzhafte Infektion im Bereich des Nagelbetts. Es tritt häufig an den Fingern oder Zehen auf und kann durch Bakterien verursacht werden, die in das Nagelbett eindringen. Häufig entsteht dies durch eine kleine Bagatellverletzung.

Typische Symptome eines Panaritiums sind Schwellung, Rötung, Schmerzen, Eiterbildung und bei schweren Infektionen auch Fieber.

Oft helfen desinfizierende Bäder und Antibiotika nicht gut, denn wenn sich Eiter gebildet hat, ist die schnellste und effektivste Behandlung eine chirurgische Drainage. Dabei erfolgt ein kleiner Schnitt, um den Eiter zu entlasten. Dieser Eingriff kann in lokaler Betäubung in unserem Praxis-OP durchgeführt werden.

 

Es ist wichtig, ein Panaritium frühzeitig zu behandeln, um Komplikationen wie die Ausbreitung der Infektion oder Abszessbildung zu vermeiden.

Abszess

Ein Abszess der Körperoberfläche ist eine Ansammlung von Eiter in einem begrenzten Bereich der Haut oder des darunterliegenden Gewebes. Dieser entzündliche Prozess wird oft durch Bakterien verursacht, die in den Körper gelangen und eine Infektion verursachen. Typische Symptome eines Abszesses sind Schwellung, Rötung, Schmerzen, Wärmegefühl und Eiterbildung.

Die Behandlung eines Abszesses der Körperoberfläche besteht in einer kleinen Operation, in der man den Abszess öffnet und den Eiter entleert, um Druck zu lindern und die Heilung zu fördern. Die Wunde wird anschliessend offen belassen und regelmässig ausgespült.
Meistens kann dieser kleine Eingriff in Lokalanästhesie in unserem Praxis-OP erfolgen.
In einigen Fällen kann auch die Verabreichung von Antibiotika erforderlich sein, um die Infektion zu bekämpfen und weitere Komplikationen zu verhindern.

Es ist wichtig, einen Abszess frühzeitig zu behandeln, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern und das Risiko von Komplikationen zu minimieren.

Häufig gestellte Fragen:

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